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Tango Argentino: Reise in die Herzen der Porteños

Der Tango wird nicht zu unrecht als der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens bezeichnet. Ein unerfülltes Verlangen, denn der Tango gilt auch als “ein getanzter, trauriger Gedanke”. Der Tango ist kein Tourismus-Klischee: Buenos Aires ist Tango.

Por una cabeza schallt es aus den Lautsprechern der Restaurants in La Boca. Nach einem Bummel auf dem “El Caminito” ist der wohl bekannteste Tango-Song der Welt ein fester Bestandteil des Ohrwurm-Repertoires eines jeden Besuchers. Carlos Gardel, dessen Werke den Status “Weltkulturerbe” erreicht haben, ist die Inspiration für die Tango-Paare, Sänger und Bandeon-Spieler, die vor jedem Restaurant um die Aufmerksamkeit der Touristen wetteifern. Natürlich tanzt hier nicht die “Créme-de-la-Créme” des Tango Argentino, doch Appetit auf mehr machen die kleinen Auftritte mit Ihren authentischen Musikern allemal.
Szenenwechsel: Die Avenida Florida ist die wohl bekannteste Einkaufsstraße in Buenos Aires. Auch hier gibt sich der Tango die Ehre.

Keine Galaktischen. Keine Beckham. Einfach nur Fußball.

Der argentinische Fußball bietet noch Live-Erlebnisse für echte Fans. “Hacke, Spitze, 1-2-3″ ist hier verpönt. Und auf den Rängen der Fußball-Tempel von Buenos Aires sowieso. Eine Konferenzschaltung aus den Stadien.

Estadio El Monumental. Die Millionäre kommen. Damit ist ausnahmsweise nicht der Autor gemeint, sondern CA River Plate, einer von acht großen Clubs in Buenos Aires. 66.000 passen ins weite Rund des El Monumental. Zum Saisonauftakt geht es gegen Meister Banfield. Zumindest die Fans zeigen von Beginn an, wer hier Herr im Haus ist. Die “Los borrachos del Tablon” haben die Sommerpause genutzt, um neue Gesänge, sog. Cumbias, einzustudieren. Typisch für argentinischen Fußball: Es gibt weniger Schlachtrufe als in Europa, dafür wird durchgesungen. In jedem Stadion. Auch noch eine Stunde nach dem Spiel. Trotz einer 0:1 Heimschlappe. Sie wollen im Stadion des WM-Endspiels 1978 die Millionarios anfeuern? Hier Tour buchen!

Estadio Libertadores de América. Es ist nicht der Super Classico, aber ein Classico. CA Independiente gegen Racing Club Buenos Aires. Beide Vereine sind im Barrio Avellaneda zu Hause. Und bis vor kurzem mussten sie sich noch ein Stadion teilen. Das von Racing. Denn der Lokalrivale Independiente brauchte einige Jahre, bis sein “Estadio Liberatores de América” fertiggestellt war. Daher der Gruß der “Roten” an die “Blauen”: “Wir durften in eurem Stadion spielen, Ihr dürft in unserem Viertel wohnen!” Raue Dankbarkeit. Heute ist das erste Spiel im neuen Stadion. Ausverkauft. Schon 2 Stunden vor dem Spiel bricht die Hölle los. Die Zuschauer bringen ihrem Vereinssymbol, “dem roten Teufel” die gleiche Inbrunst entgegen, wie die Fans in Kaiserslautern. Halbzeit. Independiente führt 1:0. Die Hölle kocht. Der Teufel schickt seine Töchter auf´s Feld. Und er hat mächtig Silikon angerührt…Keine Tore in der zweiten Halbzeit. Die roten Massen singen siegestrunken.

Let´s Dress to Impress! Top-Adressen für Fashion-Victims

Man sagt Argentiniern eine gewisse Neigung nach, sich immer am großen Vorbild Europa zu orientieren. Oft vergeblich. Für die Mode gilt das nicht. Buenos Aires ist die Modemetropole in Südamerika.

Ein unvergesslicher Gaucho-Trip

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Tigre – Ein Ausflug wie ein kleiner Urlaub

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