Der Tango wird nicht zu unrecht als der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens bezeichnet. Ein unerfülltes Verlangen, denn der Tango gilt auch als “ein getanzter, trauriger Gedanke”. Der Tango ist kein Tourismus-Klischee: Buenos Aires ist Tango.
“Por una cabeza“ schallt es aus den Lautsprechern der Restaurants in La Boca. Nach einem Bummel auf dem “El Caminito” ist der wohl bekannteste Tango-Song der Welt ein fester Bestandteil des Ohrwurm-Repertoires eines jeden Besuchers. Carlos Gardel, dessen Werke den Status “Weltkulturerbe” erreicht haben, ist die Inspiration für die Tango-Paare, Sänger und Bandeon-Spieler, die vor jedem Restaurant um die Aufmerksamkeit der Touristen wetteifern. Natürlich tanzt hier nicht die “Créme-de-la-Créme” des Tango Argentino, doch Appetit auf mehr machen die kleinen Auftritte mit Ihren authentischen Musikern allemal.
Szenenwechsel: Die Avenida Florida ist die wohl bekannteste Einkaufsstraße in Buenos Aires. Auch hier gibt sich der Tango die Ehre.
